PROJEKTE

> DOKUMENTATION 2015

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Gisela Peters-Rohde während einer Vorstellungsvorbereitung am Theater Winterthur.

Deutsches Tanzfilminstitut Bremen:
Zeugen des Tanzes

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen wird im Rahmen von TANZFONDS ERBE die Portraitserie „Zeugen des Tanzes“ verwirklichen.

Das Filmprojekt widmet sich den Reflektionen von sechs die Tanzlandschaft vom Nachkriegsdeutschland bis hin zur Jahrtausendwende maßgeblich prägenden Akteuren. Mit dem Tod künstlerischer Zeitgenossen geht immer auch ein wichtiger Teil biografisch tanzgeschichtlicher Zeugenschaft verloren, selbst wenn der nachfolgenden Generation Repertoire-Choreografien, Bücher, Fotos, Artikel und Rezensionen erhalten bleiben.

Im Filmkonzept sind Porträts von Klaus Geitel (*1924), Nele Hertling (*1934), Gisela Peters-Rohse (*1938), John Neumeier (*1939), Johann Kresnik (*1939) und Susanne Linke (*1944) vorgesehen.
Jeweils befragt von einem versierten Tanzjournalisten, sprechen diese wichtigen Zeitzeugen aus heutiger Perspektive über maßgebliche Entwicklungen der deutschen Tanzgeschichte und ihre eigene Rolle darin.

Anknüpfend an die Tradition der Oral History soll das deutsche Tanzerbe so in seinem gesamten Spektrum auf lebendige Weise einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Am 19. Oktober 2017, 20 Uhr ist in der Schwankhalle Bremen das Portrait von Johann Kresnik zu sehen:

Johann Kresnik, Enfant terrible und seismographisch erkundender Erneuerer einer politisch ambitionierten Tanzkunst: Sein Choreographisches Theater setzte über Jahrzehnte wesentliche Akzente in der deutschen Tanztheaterlandschaft, besonders auch in Bremen. Das Filmportrait vereint persönliche Reflexionen mit Interviews seiner Tänzern, aktuellen Auftritten und Archivmaterial seiner Arbeiten.

Credits
MEHR

Künstlerische Projektleitung – Irmela Kästner
Ko-Regie und Vertretung des Deutschen Tanzfilminstituts – Heidemarie Härtel

Die Protagonisten 

Nele Hertling (ehemalige Intendantin Hebbel Theater Berlin, stellvertretende Direktorin der Akademie der Künste Berlin), Klaus Geitel (Tanzpublizist), John Neumeier (Choreograf), Johann Kresnik (Choreograf), Gisela Peters-Rohse (Tanzpädagogin), Susanne Linke (Choreografin)

Die beteiligten Journalisten

Katja Schneider, Arndt Wesemann, Norbert Servos, Gabriele Wittmann, Irmela Kästner

Filmproduktion

Deutsches Tanzfilminstitut Bremen, fact und film, Bremen

Aufführungstermine
MEHR

10.06.2016 | Deutsches Tanzfilminstitut Bremen – Portrait Nele Hertling

10.01.2017 | Deutsches Tanzfilminstitut Bremen – Portraits Gisela Peters-Rohse und Klaus Geitel

19.10.2017 | Schwankhalle Bremen – Portrait Johann Kresnik

BILDERGALERIE

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