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Zeugen des Tanzes

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen verwirklichte im Rahmen von TANZFONDS ERBE die Portraitserie „Zeugen des Tanzes“.

Das Filmprojekt widmete sich den Reflektionen von sechs die Tanzlandschaft vom Nachkriegsdeutschland bis hin zur Jahrtausendwende maßgeblich prägenden Akteuren. Mit dem Tod künstlerischer Zeitgenossen geht immer auch ein wichtiger Teil biografisch tanzgeschichtlicher Zeugenschaft verloren, selbst wenn der nachfolgenden Generation Repertoire-Choreografien, Bücher, Fotos, Artikel und Rezensionen erhalten bleiben.

Das Filmkonzept umfasst Porträts von Klaus Geitel (*1924), Nele Hertling (*1934), Gisela Peters-Rohse (*1938), John Neumeier (*1939), Johann Kresnik (*1939) und Susanne Linke (*1944) .
Jeweils befragt von einem versierten Tanzjournalisten, sprechen diese wichtigen Zeitzeugen aus heutiger Perspektive über maßgebliche Entwicklungen der deutschen Tanzgeschichte und ihre eigene Rolle darin.

Anknüpfend an die Tradition der Oral History sollte so das deutsche Tanzerbe so in seinem gesamten Spektrum auf lebendige Weise einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.