PROJEKTE

> DOKUMENTATION 2015

Header Image Capturing Dance – Tanzdokumentation als künstlerische Praxis

© Felix M. Ott – SKETCH-TRIPTYCH (Still)

Tanzfabrik Berlin:
Capturing Dance – Tanzdokumentation als künstlerische Praxis

Das interdisziplinäre Projekt „Capturing Dance“ widmete sich neuen künstlerischen Praktiken zur Dokumentation von Tanz. Vor dem Hintergrund von Performance- und Medientheorien, die sich mit Ende des 20. Jahrhundert entwickelt haben, sowie Dokumentationsmethoden der Bildenden Kunst, richteten junge Tanz- und Medienkünstler einen neuen Fokus auf den Umgang mit Tanzdokumentation und setzten ihn exemplarisch in Berlin und Köln um. Dokumentation wurde dabei als aktive künstlerische Tätigkeit und als selbstverständlicher Teil des Produktionsprozesses eines Tanzwerkes angesehen.

Studierende des Hochschulübergreifenden Zentrums Tanz Berlin (HZT) und der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) sowie professionelle Kollegen hatten die Möglichkeit, die produktive Wechselbeziehung zwischen Choreografie, Performance und Dokumentation künstlerisch zu beleuchten und zu erproben.

Insgesamt 21 Künstler aus dem Tanz- und Medienbereich – Studierende, aber auch arrivierte Künstler wie Christina Ciupke, Felix M. Ott oder Benjamin Ramírez Pérez – stellten sich in einer ganzen Reihe von interdisziplinär entwickelten Einzelprojekten der Herausforderung, die Unmittelbarkeit einer Choreografie oder Performance über den Live-Akt hinaus künstlerisch erfahrbar zu machen.

Nach einem Symposium im Oktober 2015 in Berlin sowie einer intensiven Laborphase und umfangreichen Dreharbeiten in Köln entstand der Film „Concrete Park“, der den Projektverlauf und die unterschiedlichen Resultate der intensiven künstlerischen Begegnungen und Auseinandersetzungen zwischen den Projektteilnehmer dokumentiert.
In mehreren Screenings wurde dieser Film am 24. und 25. Juni 2016 in der Berliner Galerie Ebensperger gezeigt und durch ein Rahmenprogramm ergänzt.

Das Projekt ist auf der Homepage www.capturingdance.de umfassend dokumentiert.

Credits
MEHR

Mit
Künstler – Studierende des MA SODA (HZT, Leitung: Boyan Manchev) und der Klasse Phil Collins (KHM) sowie Künstler aus Berlin und Köln: Ale Bachlechner, Christina Ciupke, Felix Ott, Benjamin und Stefan, Ramirez Perez
Referenten – Philip Auslander, Barbara Clausen, Franz Anton Cramer (Mitveranstalter), Susanne Foellmer, Barbara Formis, Babette Mangolte, Eric P. Morrill
Workshopleitung – Labor Alex Large/ehemals Gob Squad, Boris Charmatz, N.N.
Projektmentoren – Phil Collins, Boyan Manchev, Eva-Maria Hoerster für die Studiengänge in Berlin und Köln, Sigrid Gareis (Projektinitiatorin) und Thomas Weski als Kurator/Dramaturgin, Patrick Ebensperger für die Galerie, Ludger Orlok für die Tanzfabrik Berlin
Projektdokumentation – Alexandra Hennig
Produktionsleitung – Barbara Greiner

Ein Projekt von Tanzfabrik Berlin, Hochschulübergreifendem Zentrum Tanz Berlin (HZT), Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) und dem DFG-Projekt „Verzeichnungen“; in Kooperation mit der Galerie Ebensperger Berlin, dem Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin, dem DFG-Forschungsprojekt „ÜberReste“.

 

Programmheft (englisch)
MEHR

Programmheft der Abschlusspräsentation am 24./25. Juni 2016 in der Berliner Galerie Ebensperger mit Informationen zu den einzelnen Projekten und zu den teilnehmenden Künstlern

Filmtrailer
MEHR

Der Trailer gibt einen Einblick in die Abschlussveranstaltung am 24. und 25. Juni in der Berliner Galerie Ebensperger.

Aufführungstermine
MEHR

 

BILDERGALERIE

DAS KÖNNTE SIE AUCH
INTERESSIEREN:

Interview: Christoph Winkler

In seinem Stück „Dance!Copy!Right?“ fragt Choreograf Christoph Winkler, ob es überhaupt ein Urheberrecht an der menschlichen Bewegung geben kann. Ein Interview mit Klaus Kieser.MEHR

Die Tänzerin von Auschwitz

Das Theater Nordhausen widmete sein Projekt der jüdischen Tänzerin und Tanzlehrerin Rosa Glaser, die in Auschwitz um ihr Leben tanzte.MEHR